Nach dem Anklicken von Zeitkonto erscheint ein Auswertungsfenster, in dem Arbeitszeiten, Krankheits- und Urlaubstage aufgelistet und zusammengerechnet wurden.

Diese Daten sind auch auf dem ausgedruckten Stundenzettel wiederzufinden.

Nachfolgend werden die einzelnen Felder erklärt:

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Hinweis
 
 

Die Auswertungen beziehen sich immer auf den Zeitraum vom Erfassungs-Starttag bis zum Vortag des aktuellen Tages.


Beispiel:
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Der Erfassungsstart eines Mitarbeiters, an dem die Software beginnt, die Arbeitszeiten zu berechnen, sei Samstag, der 01.04.2006. Der heutige Tag sei Freitag, der 07.04.2006. Der Mitarbeiter muss von Montag bis Freitag jeweils 08:00 Stunden arbeiten, Samstags und Sonntags nicht.

Wenn Sie am Freitag, den 07.04.2006 eine Auswertung erstellen, zählt die Software die Soll- und die Ist-Zeiten von Samstag (01.04.2003) bis einschließlich Donnerstag (07.04.2006) zusammen und vergleicht diese mit den Soll-Zeiten:

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In unserem Beispiel hat der Mitarbeiter an den Tagen überhaupt nicht gearbeitet:

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Daher werden dem Mitarbeiter für jeden Tag des Auswertungszeitraums 8 Stunden (der Wert kommt aus dem Sollzeitenmodell) auf seinem Stundenkonto belastet. Im Auswertungszeitraum liegen demnach 4 Arbeitstage, an denen der Mitarbeiter hätte arbeiten müssen. Das ergibt in der Summe 4*8=32 Stunden Minus.

Wenn Sie die zurückliegenden Tage ändern (in unserem Beispiel lassen wir den Mitarbeiter am 03.04.2006 mit 8 Stunden genau so lange arbeiten wie er müsste), ändert sich dadurch auch das Stundenkonto:

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In diesem Beispiel stehen 32 Soll-Stunden (3.,4.,5. und 6. April) genau 8 Ist-Stunden (3.April) gegenüber. Somit ergibt sich ein Stundenkonto von minus 24 Stunden:

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Die Abbildung zeigt die Gesamtauswertung. In der Gesamtauswertung wird der Stand des Stundenkontos seit dem Erfassungs-Starttag berücksichtigt.

Liegt der Erfassungs-Starttag beispielsweise im Vormonat oder im Vorjahr, werden alle Tage vom Erfassungs-Starttag bis zum Vortag des aktuellen Kalendertages berücksichtigt, summiert und verglichen.

Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, Auswertungen über einen einzelnen Monat zu erstellen:

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Wenn Sie die DropDown-Liste neben Konto anklicken, haben Sie die Möglichkeit, das Zeitmodell des Mitarbeiters zu wechseln.
Hier gibt es 2 Möglichkeiten:

Zeitmodellwechsel zu Beginn eines bestimmten Monats

Dies kann nötig sein, wenn beispielsweise eine Teilzeitkraft einen Vollzeit-Vertrag bekommt und die bereits erfassten Arbeitszeiten (inkl. dem Überstundenkonto) mit in das neue Zeitmodell übernehmen möchte.

Folgendes geschieht bei einem Zeitmodell-Wechsel:

oder Erfassungsstart des Mitarbeiters wird vom Programm auf den Zeitpunkt des Wechsels gesetzt (das ist immer der erste Tag des aktuellen Monats) und als KontoStart wird der Zeitkontostand vom Ende des Vormonats eingetragen

ofür den erzeugten Archiv-Mitarbeiter können zunächst keine Stundenzettel, Urlaubsanträge und sonstige Berichte erzeugt werden, da in den Stammdaten des Mitarbeiters im Reiter erweitert die Option in Berichten berücksichtigen nicht aktiv ist.

oder archivierte Mitarbeiter mit den "alten" Daten ist auf inaktiv gesetzt - das bedeutet auch, dass dieser archivierte Mitarbeiter keine Benutzerlizenz benötigt bzw. die Anzahl zur Verfügung stehender Benutzerlizenzen nicht verändert.

oalle für den vom Wechsel betroffenen Mitarbeiter bis zum Zeitpunkt des Wechsels erfassten Personaldaten, Arbeitszeiten, Urlaubs- und Krankheitsdaten etc. werden unter der Personalnummer "Archiv1" / "Archiv2" usw. gespeichert. Sie können also auch nach dem Wechsel des Zeitmodells alle Daten des Mitarbeiter im Zeitraum vor dem Wechsel einsehen und bearbeiten.

odie Urlaubs-, Krankheits- und Korrekturdaten des Mitarbeiters bleiben für die korrekte Berechnung der Urlaubskonten erhalten.


Das Ändern des Zeitmodells ist nur zum 1. eines Monats und für einen Zeitpunkt in der Vergangenheit möglich. Das bedeutet: ändert sich die Arbeitszeit eines Mitarbeiter zum 1.Oktober können Sie den Zeitmodellwechsel nicht schon im September, sondern erst im Oktober durchführen. 

Wählen Sie dann das neue Zeitmodell und den Monat aus, ab dem das neue Zeitmodell für den Mitarbeiter gelten soll:

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Im obigen Beispiel wird dem Mitarbeiter ab dem 1.April das Zeitmodell "Teilzeit" zugeordnet. Sie werden anschließend gebeten, den Modellwechsel mit den eingegebenen Daten nochmals zu bestätigen. Anschließend erstellt das System einen Archivmitarbeiter mit den Arbeitszeitdaten bis zum 31.März. Der Erfassungsstart des Mitarbeiters wird auf den 1.April gesetzt und als KontoStart wird der Zeitkontostand von Ende März eingetragen. Der Stundenkontostand vor dem Wechsel wird also automatisch übertragen.

Bestätigen Sie den Hinweis:
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Zeitmodell wechseln zum Erfassungsstart-Tag

Hierbei erfolg der Zeitmodell-Wechsel, indem Sie aus der Drop-Down-Liste Zeitmodell das neue Zeitmodell auswählen. Hierbei werden alle erfassten Tage mit den Einstellungen des neuen Zeitmodells verwendet und es erfolgt eine Aktualisierung des Stundenkontos.

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Hinweis
 
 

Der Wechsel des Zeitmodells sollte eine Ausnahme sein (z.B. Teilzeitkraft wird Vollzeitkraft) - ansonsten verwenden Sie besser Schichtmodelle und weisen die entsprechenden Zeitmodelle pro Monat und Jahr dem Mitarbeiter individuell zu.
 

Das Zeitmodell eines Mitarbeiters ist die Berechnungsgrundlage für dessen Stundenkonto! Ändern Sie das Zeitmodell daher nur, wenn sich die Sollarbeitszeiten bzw. die Gleitzeitkonfiguration für den betroffenen Mitarbeiters tatsächlich ändern.

 



 

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