krankmeldung.tel · Rechtslage 2026

Die telefonische Krankschreibung beim Arzt wird abgeschafft — die telefonische Krankmeldung beim Arbeitgeber kommt.

Mit dem VoIP-Anrufbeantworter der Zeiterfassung melden sich Beschäftigte telefonisch krank — die Führungskraft wird automatisch informiert, nach dem Arztbesuch genügt ein zweiter Anruf mit der voraussichtlichen Dauer, und die eAU wird automatisch mit der Krankenkasse abgeglichen. Kostenlos enthalten in Zeiterfassung.CLOUD und Zeiterfassung.SOFTWARE.

  • Ohne App — von jedem Telefon
  • Vorgesetzte automatisch informiert
  • eAU-Abgleich ITSG-zertifiziert
  • Kostenlos enthalten
Was sich ändert

Krankschreibung beim Arzt ≠ Krankmeldung beim Arbeitgeber

Zwei Dinge werden gerade oft verwechselt. Die Reform betrifft nur den ärztlichen Weg — die Meldung an den Betrieb bleibt und wird digital.

Fällt weg (geplant bis Ende 2026)

Telefonische Krankschreibung beim Arzt

Die seit Ende 2023 mögliche Telefon-AU — die ärztliche Krankschreibung ohne Praxisbesuch — soll wieder abgeschafft werden. Gleichzeitig soll die AU schon ab dem ersten Krankheitstag verlangt werden können. Das Attest kommt damit wieder aus der Praxis.

Bleibt & wird digital

Telefonische Krankmeldung beim Arbeitgeber

Die Anzeige der Arbeitsunfähigkeit gegenüber dem Betrieb (§ 5 EFZG) muss weiterhin unverzüglich erfolgen — telefonisch ist das ausdrücklich zulässig. Der Anrufbeantworter nimmt sie 24/7 entgegen, informiert die Führungskraft und dokumentiert alles nachvollziehbar.

Hinweis: Die genannten Änderungen (Abschaffung der Telefon-AU, AU-Pflicht ab Tag 1) sind ein Regierungsvorhaben; ein Gesetz soll bis Ende 2026 verabschiedet werden. Bitte prüfen Sie den finalen Gesetzesstand.

Der Ablauf

In zwei Anrufen krankgemeldet — den Rest erledigt die Software

Ein Anruf morgens, ein Anruf nach dem Arzt. Vorgesetzte werden automatisch informiert, die eAU gleicht sich selbst mit der Krankenkasse ab.

  1. 1Morgens · 1. Anruf

    Krank? Einmal anrufen — Anzeigepflicht erfüllt

    Die/der Beschäftigte ruft die hinterlegte Rufnummer an und meldet sich krank — von jedem Telefon, ohne App, ohne Login. Der VoIP-Anrufbeantworter erfasst die Meldung, dokumentiert Uhrzeit und voraussichtliche Dauer und informiert automatisch die zuständige Führungskraft und das Personalbüro.

  2. 2Am selben Tag

    Zum Arzt — Krankschreibung ab dem ersten Tag

    Weil die AU künftig ab Tag 1 verlangt werden kann und die telefonische Krankschreibung beim Arzt wegfällt, geht die/der Beschäftigte in die Praxis. Die Arztpraxis stellt die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) aus und übermittelt sie an die Krankenkasse.

  3. 3Nach dem Arztbesuch · 2. Anruf

    Nochmal anrufen — bis wann krankgeschrieben

    Ein zweiter kurzer Anruf genügt: Die/der Beschäftigte teilt dem Anrufbeantworter mit, bis zu welchem Tag die Krankschreibung läuft. Die voraussichtliche Dauer landet sofort im Kalendarium — Vorgesetzte planen mit belastbaren Zahlen statt mit Rückrufen.

  4. 4Vollautomatisch

    eAU-Abgleich mit der Krankenkasse

    Der Anrufbeantworter übergibt die Meldung an die Zeiterfassung, die die eAU 1–4 Tage nach Krankheitsbeginn ITSG-zertifiziert über die eigene DAKOTA-Lizenz bei der Krankenkasse abruft und mit der telefonischen Meldung abgleicht. Fehlzeit, Dauer und Nachweis fließen automatisch in Stundenkonten und Lohn.

Krankmeldungs-Anrufbeantworter

Warum der telefonische Weg jedem Betrieb hilft

Der VoIP-Anrufbeantworter ist kostenlos in Zeiterfassung.CLOUD und Zeiterfassung.SOFTWARE enthalten — hier die Vorteile im Überblick.

Ohne App, von jedem Telefon

Festnetz, Handy, Baustellen-Telefon — wer krank ist, muss nichts installieren und sich nicht einloggen. Ein Anruf genügt. Das senkt die Hürde gerade für gewerbliche Teams, Aushilfen und ältere Belegschaften.

Vorgesetzte sofort informiert

Die Meldung geht automatisch an die richtige Führungskraft und ans Personalbüro — per E-Mail und im System. Kein Zettel geht verloren, keine Info bleibt im Postfach eines Einzelnen hängen.

24/7 erreichbar

Der Anrufbeantworter nimmt die Krankmeldung rund um die Uhr entgegen — auch vor Schichtbeginn um 5 Uhr oder am Wochenende. Die Anzeigepflicht ist damit nachweisbar und fristgerecht erfüllt.

Automatischer eAU-Abgleich

Die telefonische Meldung wird mit der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung der Krankenkasse zusammengeführt — ITSG-zertifiziert über die eigene DAKOTA-Lizenz, ohne Umweg über DATEV oder das SV-Meldeportal.

Lückenlos dokumentiert

Zeitpunkt des Anrufs, gemeldete Dauer und abgerufene eAU liegen revisionssicher beieinander. Das schafft Rechtssicherheit bei Entgeltfortzahlung, Nachfragen und Prüfungen.

Kostenlos enthalten

Der Krankmeldungs-Anrufbeantworter ist ohne Aufpreis Teil von Zeiterfassung.CLOUD und Zeiterfassung.SOFTWARE. Keine zusätzliche Telefonanlage, keine Extra-Lizenz — die VoIP-Nummer wird einfach hinterlegt.

Telefonische Krankmeldung: das sollten Arbeitgeber jetzt wissen

Beschäftigte sind nach § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) verpflichtet, ihre Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer dem Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen. Diese Krankmeldung ist etwas anderes als die ärztliche Krankschreibung: Sie ist die reine Information an den Betrieb — und darf telefonisch erfolgen. Genau diese Anzeige nimmt der Krankmeldungs-Anrufbeantworter zuverlässig, jederzeit und dokumentiert entgegen.

Mit der geplanten Krankschreibung ab dem ersten Tag und dem Ende der telefonischen Krankschreibung beim Arzt gewinnt ein klarer, schneller Meldeweg an Bedeutung: Wer sich morgens telefonisch krankmeldet, erfüllt sofort seine Anzeigepflicht, geht anschließend zum Arzt und meldet per zweitem Anruf, bis wann er krankgeschrieben ist. Die Führungskraft plant mit belastbaren Daten, statt Rückrufen hinterherzutelefonieren.

Den Rest übernimmt die Software: Sie ruft die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ITSG-zertifiziert bei der Krankenkasse ab und gleicht sie mit der telefonischen Meldung ab. Wie das Fehlzeiten- und Kranktage-Management insgesamt funktioniert, zeigt die Seite Krankmeldung & Kranktage erfassen. Der telefonische Weg ist einer von mehreren Erfassungswegen und lässt sich frei mit App, Terminal und Personalbüro kombinieren.

FAQ

Häufige Fragen zur telefonischen Krankmeldung

Die Bundesregierung hat beschlossen, die telefonische Krankschreibung beim Arzt (Telefon-AU, seit Ende 2023 möglich) wieder abzuschaffen und die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab dem ersten Krankheitstag zu ermöglichen. Ein entsprechendes Gesetz soll bis Ende 2026 im Bundestag verabschiedet werden. Bitte prüfen Sie den finalen Gesetzesstand — bis zur Verkündung handelt es sich um ein Vorhaben.

Nein. Zwei Dinge werden oft verwechselt: die ärztliche Krankschreibung (die AU/das Attest vom Arzt) und die Krankmeldung beim Arbeitgeber (die Anzeige nach § 5 EFZG). Abgeschafft werden soll nur die telefonische Krankschreibung beim Arzt. Sich telefonisch beim Arbeitgeber krankzumelden bleibt zulässig — und wird durch den Anrufbeantworter sogar einfacher und rechtssicher dokumentiert.

Beschäftigte müssen dann früher zum Arzt und ihre Arbeitsunfähigkeit weiterhin unverzüglich anzeigen. Genau hier hilft der Ablauf: erster Anruf zur Krankmeldung, Arztbesuch, zweiter Anruf mit der voraussichtlichen Dauer. Die eAU ruft die Software anschließend automatisch bei der Krankenkasse ab.

Sie ruft die im System hinterlegte VoIP-Rufnummer an und folgt der Ansage. Die Meldung wird erfasst, der Vorgesetzte automatisch informiert. Nach dem Arztbesuch genügt ein zweiter Anruf, um die voraussichtliche Dauer der Krankschreibung durchzugeben.

Nein. Der telefonische Weg funktioniert bewusst ohne App und ohne Login von jedem Telefon aus. Alternativ stehen App, Personalbüro und weitere Erfassungswege zur Verfügung — der Betrieb entscheidet, was passt.

Nichts extra: Er ist kostenlos in Zeiterfassung.CLOUD und Zeiterfassung.SOFTWARE enthalten. Es fällt keine gesonderte Lizenz und keine eigene Telefonanlage an.

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